Wenn Dunkelheit nicht das letzte Wort hat
Zwei Jahre Kampf
Die letzten zwei Jahre haben mich mehr verändert, als ich je erwartet hätte. Es waren nicht nur schwierige Zeiten. Es waren geistliche Kämpfe.
Besonders 2025 gab es Momente, in denen ich nicht mehr weiterwollte. Tage, an denen jeder Gedanke schwer war. Minuten, in denen selbst der nächste Schritt wie eine Falle wirkte. Ich hatte Angst zu sprechen. Angst zu denken. Angst, etwas falsch zu machen.
Von außen sah vieles normal aus.
Innen war es ein Ringen.
Wenn Gott still scheint
Es gab Phasen, in denen ich das Gefühl hatte, Gott sei weit weg.
Ich betete – und hörte nichts.
Ich hoffte – und fühlte wenig.
Und doch weiß ich heute: Er war da.
Nicht immer laut. Nicht immer spürbar.
Aber tragend. Bewahrend. Haltend.
Manchmal spricht Gott nicht im Sturm, sondern im Aushalten. Nicht im Gefühl, sondern in der Treue.
Aus Zerbruch wurde Worship
Ich habe in dieser Zeit keine Songs „geplant“.
Was entstand, waren Gebete.
Roh. Ungefiltert. Ehrlich.
„Heilung in Dir“, „Du bist genug“ und „Du bist die Wahrheit“ sind aus genau diesem Ort entstanden. Nicht aus Stärke. Sondern aus Bedürftigkeit.
Aus Zerbruch wurde Worship.
Aus Fragen wurden Lieder.
Musik wurde für mich kein Projekt.
Sie wurde Rettungsleine.
Heilung geschieht leise
Seit einiger Zeit merke ich, wie Heilung wächst.
Nicht explosionsartig. Sondern Schritt für Schritt.
Die hellen Momente werden länger.
Der Mut kehrt zurück.
Der Kampf ist nicht einfach verschwunden.
Aber Gott ist präsenter. Näher. Spürbarer.
Ich beginne zu verstehen, was es heißt, im Licht zu leben. Nicht weil ich stark bin.
Sondern weil Er es ist.
Wer ich heute bin
Ich glaube, Gott hat einen Plan. Mit Jesus darf ich lernen zu leuchten – heller denn je.
Er ist die Quelle meines Lebens.
In Seinem Licht bin ich gehalten.
In Seiner Liebe geheilt.
In Seiner Wahrheit erkannt.
Ein Kind Gottes.
Ein Himmelsbürger.
Ein neuer Mensch.
Alles, was ich heute bin, verdanke ich Jesus.
Ihm gehört jede Ehre.
Gott ist Liebe.